
Eine neue Dramaserie von Bestseller-Autorin Juli Zeh startet noch vor dem Jahreswechsel im ZDF. Im Mittelpunkt steht eine junge Springreiterin, die nicht nur um ihre sportliche Zukunft kämpfen muss, sondern auch nach den Geheimnissen ihrer eigenen Herkunft sucht. Das Zweite zeigt „Die falsche Tochter“ ab dem 4. Dezember zunächst in der Mediathek. Die lineare Ausstrahlung beginnt am Montag, 28. Dezember, um 20:15 Uhr mit einer Doppelfolge.
Die Hauptrolle der Ina Hansen übernimmt Lili Epply. Sie spielt eine hochtalentierte Springreiterin, die als Baby ausgesetzt wurde und ihre leiblichen Eltern nie kennengelernt hat. Auf dem Gestüt des vermögenden Robert Leerkamp (Heino Ferch) ist sie zwar aufgewachsen und wurde von ihm wie eine Tochter aufgenommen, doch zugleich nutzt er ihr Talent und ihre Arbeitskraft aus. Als es zwischen den beiden zum Bruch kommt, steht Ina vor einem Neuanfang. Eine Perspektive bietet die Reitsportanlage Hohenfelden. Deren Besitzerin Cora Brun (Karoline Eichhorn) kämpft allerdings um den wirtschaftlichen Fortbestand des Gestüts.
Ihr Sohn Marco (Joshua Hupfauer) sieht in Ina die Chance, die Anlage wieder erfolgreicher zu machen und sie als sportliches Aushängeschild zu etablieren. Doch Cora begegnet ihr mit einer Feindseligkeit, die weit über gewöhnliches Misstrauen hinausgeht. Gemeinsam mit der Züchterin Ute Winterfeld (Margarita Broich) versucht sie sogar, Inas Arbeit zu sabotieren. Während Ina um ihre sportliche Zukunft ringt, stößt sie auf Hinweise, die mit ihrer eigenen Herkunft zusammenhängen. Dabei gerät sie in ein Geflecht aus familiären Verstrickungen und finanziellen Abhängigkeiten. Schließlich entdeckt sie, dass sie durch ein tödliches Geheimnis mit Cora verbunden ist.
Zur Besetzung gehören ebenfalls Jörg Schüttauf (Kurt Polkers), Jasmin Gerat (Yonca Aysila), Stipe Erceg (Enis Savić) und Linda Belinda Podszus (Rebecca Leerkamp). Die Drehbücher stammen von Juli Zeh und Lukas Becker. Zeh fungiert zudem als Creative Producerin. Inszeniert wurde die Serie von Christian Zübert, der unter anderem für „Lammbock“ und „Neue Vahr Süd“ bekannt ist. Produziert wurde „Die falsche Tochter“, das zuvor unter dem Arbeitstitel „Hohenfelden“ angekündigt wurde, von Studio Zentral und Load Studios mit Unterstützung des Slovak Audiovisual Fund.
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