
Mehr als 25 Jahre nach der erfolgreichen Kinofassung erhält „Smillas Gespür für Schnee“ eine Neuinterpretation als sechsteilige Serie, die jetzt auch im Free-TV zu sehen sein wird. Die deutsch-dänische Koproduktion mit Filippa Coster-Waldau und Elyas M’Barek in den Hauptrollen ist ab dem 11. Dezember 2026 für drei Monate in der ARD Mediathek abrufbar. Die lineare Erstausstrahlung im Ersten erfolgt in der Nacht zum 13. Dezember ab 23:40 Uhr.
Die Serienfassung verlegt die Handlung der Romanvorlage von Peter Høeg ins Jahr 2040 und in eine von Energieknappheit, Straßenunruhen und umfassender Überwachung geprägte Zukunft. Die Mathematikerin Smilla Jaspersen (Filippa Coster-Waldau) lebt zurückgezogen in einer anonymen Wohnanlage. Einziger enger Bezugspunkt ist der grönländische Nachbarsjunge Isaiah (Silver Wolfe). Als das Kind vom Dach des Wohnhauses stürzt, geht Chefermittler Ravn (Alexandre Willaume) von einem Unfall aus. Smilla allerdings erkennt anhand der Spuren im Schnee, dass etwas nicht stimmen kann, und beginnt auf eigene Faust zu ermitteln.
Dabei sucht sie Unterstützung bei ihrem einflussreichen Vater Moritz Jaspersen (Morten Suurballe) und ihrem Nachbarn Rahid (Elyas M’Barek), der sich zuvor um Isaiah gekümmert hatte. Doch schon bald wird deutlich, dass Smilla niemandem uneingeschränkt vertrauen kann. Ihre Nachforschungen führen sie zu einem Energiekonzern und einem geheimnisvollen Ort auf Grönland, der in keiner Karte verzeichnet ist. Der skrupellose Unternehmer Tork (Henry Lloyd-Hughes) will den sogenannten „Heiligen Ort“ der Inuit für seine eigenen Ziele ausfindig machen. Smilla muss herausfinden, welche Kräfte sie mobilisieren kann, um ihn aufzuhalten. Dabei wird Rahid zu einem wichtigen Verbündeten. Die Suche nach der Wahrheit über Isaiah führt sie schließlich auch zu den Geheimnissen ihrer eigenen Familiengeschichte und ihrer bruchstückhaften Erinnerungen.
Die Regie übernahm BAFTA-Preisträgerin Amma Asante („The Handmaid’s Tale“). Produziert wurde die sechsteilige Miniserie von Constantin Film in Zusammenarbeit mit Viaplay, ARD Degeto Film, Baltic Film, ITV Studios und Netflix DACH. Ihre Weltpremiere feierte die Produktion bereits im Juli beim australischen Sender SBS. Die Deutschlandpremiere übernahm zunächst MagentaTV+ im Herbst 2025.
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