„Vom Winde verweht“, „Ben-Hur“, „Lawrence von Arabien“ – ja, das Historien-Kino bringt schon seit fast einem Jahrhundert imposante Werke hervor. Ob nun Sandalen-Film oder Bürgerkriegsromanze, große Bilder gingen stets einher mit ebenso großen Laufzeiten – jenseits der 3-Stunden-Marke. Eines der Monumental-Highlights schlechthin: „Die zehn Gebote“.
Cecil B. Demilles Knapp-4-Stunden-Epos ist einer der wenigen Filme, die mit der 1954 entstandenen VistaVision-Technologie gedreht wurden – im 35mm-Format mit noch höherer Auflösung, für noch schärfere Bilder. Kombiniert mit oscarprämierten Spezialeffekten machte das „Die zehn Gebote“ nicht nur seiner Zeit zum bis dato teuersten Film aller Zeiten, sondern auch zu einem visuellen Augenschmaus, der auch heute noch begeistert – mittlerweile sogar in einer herausragenden 4K-Version ...
Wer sich das Hollywood-Epos von buchstäblich biblischem Ausmaß aber nicht gleich ins Regal stellen will, hat heute die Möglichkeit, sich von dem Klassiker im TV zu überzeugen:
„Die zehn Gebote“ läuft am heutigen 31. Oktober 2026 ab 20.15 Uhr im MDR Fernsehen. Wer den Termin verpasst, kann das Spektakel aktuell im Flatrate-Programm von Paramount+ streamen. Paramount+ könnt ihr entweder über die hauseigene App oder als Zusatzkanal via Amazon Prime Video abonnieren*. An gleicher Stelle ist es allen Filmfans ohne Abo möglich, den Streifen für ein paar Euro als Video-on-Demand zu streamen:
Darum geht’s in "Die zehn Gebote"
Einst als Säugling in einem Binsenkorb auf dem Nil ausgesetzt, wächst Moses (Charlton Heston) im ägyptischen Königshaus auf, wo ihm schließlich seine Bestimmung von Gott auferlegt wird: Denn Moses ist es, der die Israeliten in die Freiheit führen soll.
Gemeinsam mit seinem Volk begibt er sich also auf eine Wanderung quer durch die Wüste, die von göttlichen Wundern begleitet ist – vom Dornenbusch, der nicht verbrennt und dem Stab Moses’, der sich in eine lebendige Schlange verwandelt, bis der Prophet schließlich den Berg Sinai erreicht – und die zehn Gebote erhält.
Um einen modernen Monumentalfilm geht es im folgenden Artikel: